Ursprünglich sollte BattleMage
dieses Kapitel schreiben, doch nach 2 Monat langer Inaktivität beschloss
er das Team zu verlassen und so kam es, dass ich es verfasste. Während
den zahlreichen Besprechungen über Kapitel 5 und 6 war ich eigentlich
nicht so begeistert von dem, was auf mich zukommen sollte. Es hieß
damals ständig "Kapitel 5, auf dem Weg zum Waisenhaus, Angriff von
Monstern blablabla." Eben so ein Brückenkapitel, welches Story-mäßig
etwas lasch ist. Die vor langer Zeit geplante Szene im Waisenhaus,
wo Edea mit Squall ein Gespräch führen soll, wurde auch auf dieses
Kapitel geschoben. Damals fand ich es noch etwas früh dafür, aber
nachdem sämtliche Schlüsselszenen, wie z.B. Niidas Entlarvung auf
einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden, war es meiner Meinung
nach in Ordnung. Die Schreibarbeiten begannen. MfLuder schrieb die
ersten beiden Seiten, um mir einen guten Einstieg zu liefern, an dem
ich anknüpfen konnte. Nach der zweiten Seite gab es ein Wiedersehen
mit Irvine, der Squall (wie einst Rinoa) aus der Haft rausholte. Irvine
hat während dem ganzen Kapitel über die Rolle des hilfsbereiten Kameraden
und kommt somit dem Irvine vor 5 Jahren sehr nahe.
In der ersten Version folgte nach der Reunion ein kleines Gespräch,
während die vier (Squall, Cifer, Niida und Irvine) auf dem Weg zur
Ragnarok waren. Dieses wurde dann später rausgenommen bzw. gekürzt.
Obwohl mir der Plot von Kapitel 5 zu beginn nicht besonders gefiel,
änderte ich wie immer meine Meinung, nach den ersten paar Seiten.
Die Kampfszene in diesem Kapitel war etwas länger, aufwendiger und
actionreicher, als die in Kapitel 2. Besonders gut fand ich auch die
anschließenden Ereignisse in Dollet, zum Beispiel in Günthers Bar,
wo Squall unbewusst auf Rinoa traf und die darauffolgende Konversation
im Waisenhaus war die perfekte Gelegenheit etwas von Edea höchstpersönlich
über Hyne und den Hexen zu erfahren. Gegen Ende des Kapitels kam Squall
drauf, dass Rinoa in Dollet war, was ihm dazu veranlasste zurückzukehren.
Nachdem er das Waisenhaus verlassen hatte, erschien plötzlich Zed
vor dem Waisenhaus, der zur Überraschung aller noch am Leben war.
Kurz darauf klopfte auch Rinoa vor der Tür und somit waren sie und
Squall sich wieder nicht begegnet. Squall irrte verzweifelt auf der
Suche nach Rinoa umher, was diesem Kapitel dann auch den Namen "Ziellos"
verlieh.
Kapitel 5 ist ein sehr "windiges" Kapitel. Zum einen ist Squall hier
ständig in der Luft unterwegs und zum anderen lässt er sich wie ein
Blatt von einem Ort zum anderen treiben (sprich er folgt den Bitten
und Ratschlägen seiner Freunde), in der Hoffnung so auf Rinoa zu stoßen.
Deshalb fand ich es auch passend, hier den Lacrima des Windes auftauchen
zu lassen.
Die Stimmung wird so gegen Ende hin etwas düsterer. Während dem Schreiben
stellte ich mir ständig einen verdunkelten Himmel und einen kalten
Wind vor. Squall ist hier schon etwas müde und es fällt ihm sehr schwer,
Rinoa hinterher zu laufen.
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