FFVIII: Aomes Trianirea - Autoren-Logbuch

Log zu Kapitel 24

Schuld und Sühne

verfasst von MfLuder

In diesem Kapitel ist, zusammen mit dem letzten, wieder mal ein Wendepunkt, der sehr Episode 3 mäßig ist. Episode 2 ähnelte am Anfang sehr Episode 1, sowie auch Episode 3 sehr 2 am Anfang ähnelt. Dennoch gibt es Unterschiede und in diesem Kapitel sehen wir einige davon.
Das letzte Kapitel hatte am Anfang eine sehr klassische AT-Atmosphäre, wie man sie von Episode 2 kannte. Krimi, Action und Andeutungen. Doch am Ende gab es eine Wendung, die dies alles in ein neues Licht rückte.
Squalls Gedankenwelt glaubwürdig darzustellen war eine Herausforderung, da man, um es glaubwürdig zu machen, seine eigenen depressiven Gedanken irgendwie ausformulieren muss. Zu dem Zeitpunkt des Verfassens ging es mir jedoch außerordentlich gut (das bis heute anhielt), also musste ich mich für die Szenen in eine entsprechende Stimmung bringen. Dies sehe ich jedoch eher als Vorteil an, da ich so mit größerer Distanz schreiben kann und distanziert beurteilen kann, ob das nun wirklich spannend ist oder nicht (nach meinen Maßstäben).
Insgesamt sollte das Kapitel sehr figurenbezogen sein und ohne Action funktionieren. Am Anfang gab es mehrere längere Gespräche, wo wir mehr und mehr die Haltungen der einzelnen Figuren sehen. Jedoch wollte ich das in Dialogen zeigen und nicht nur in Monologen.
Also trifft Squall im Laufe seiner Reise auf verschiedene Charaktere, die alle irgendwie in die Sache verstrickt sind. Dabei sollte Xelto als eine Art Negativbeispiel fungieren. Nach dem Treffen sollte Squall klar werden, dass er so nie werden dürfte. Außerdem war es ein guter Moment, Xelto wieder einzuführen und den Lesern zu zeigen, wo er gerade steht.
Caris und der Rat der Zwölf war eine unscheinbare, aber extrem wichtige Szene, da ich erklären wollte, wie Caris sich mit der Sekte einlassen konnte. Eine erste kleine Vorbereitung gab es in Kapitel 19, wo Caris mit der Sekte verhandelt. Dennoch war dies eine Zweckbeziehung und der Schritt zum Fanatiker war etwas groß. Deshalb sollte klar werden, dass es immer noch eine Zweckbeziehung war und das Caris nicht zum religiösen Fanatiker geworden ist, sondern eher einen Handel abgeschlossen hat.
Die Schlussszenen bringen mehr klassische FF-Atmosphäre in die Geschichte. Das Auftreten des Chocobos und die Deus Ex Machina bereiten den Weg für die etwas Fantasy-mäßigere dritte Episode.
Persönliche Konflikte und die mystischen Ursprünge der Welt in der die Helden leben. Das ist ein Zentralthema der dritten Episode und dieses Kapitel repräsentiert den Stil ganz gut.

Squall will die Sekte persönlich zur Rede stellen und herausfinden, was er alles in der Zeit als Killer getan hat. Dabei folgt er einem Hinweis des Philosophen, der ihn erst zu Xelto und schließlich ins Hauptquartier der Sekte führt. Dort macht er eine unglaubliche Entdeckung.
Derweil versuchen Cifer und Edea, Prokyltas Doppelspiel zu enthüllen. Dann kommen jedoch die Ergebnisse der Analysen aus Esthar. Die Helden finden Interessantes heraus. Squall und Rinoa sind anscheinend Teil einer Centra-Legende... doch wie steht das im Zusammenhang mit der mysteriösen "Deus Ex Machina"?