FFVIII: Aomes Trianirea - Autoren-Logbuch

Log zu Kapitel 13

Der Weg zu sich selbst

verfasst von MfLuder

Kapitel 13 war in der Tat ein außergewöhnliches Kapitel, auch im Bezug auf den Entstehungsprozess.
Wie ShadowFlame schon erwähnte, haben wir diesmal uns nach Festlegung der Szenen die Schreibarbeit aufgeteilt, einerseits aus Zeitgründen, andererseits aber auch weil es uns angemessen erschien, dass das Finale der kleinen Trilogie von uns beiden verfasst wird, nachdem wir jeweils einen der beiden ersten Teile alleine geschrieben haben.
Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hat die Korrektur diesmal etwas länger gedauert. Grund war die Schwierigkeit, die verschiedenen Fragmente und Szenen am Ende zusammenzuschneiden. Gerade in der Schlussphase des Kapitels haben wir viele Szenen modifiziert und geschnitten, damit wir ein geradliniges Tempo bekommen.
Zuerst sah es wirklich so aus, als kämen wir sehr schnell zum Duell mit Xelto (nach 10-11 Seiten) und dann haben wir 13 Seiten puren Kampf. Das erschien uns dann doch etwas zuviel, weswegen die Xelto Kämpfe am Schluss viele Kürzungen durchmachen mussten. Aus den 2 Kämpfen Squall gegen Xelto wurde ein großer (ursprünglich kämpft Squall gegen Xelto, besiegt ihn, befreit Rinoa und Cifer und dann alle drei nochmal). Allerdings gingen erstaunlich wenige Elemente verloren, da wird die Highlights beider Fights in einen zusammengefasst haben. Ich denke, wir haben ganz gute Arbeit geleistet, da man es so sicherlich nicht wirklich merkt.
Auch ging viel Xelto/Squall Dialog verloren. So ist es ursprünglich Xelto, der den Leser über die Tempelanlangen aufklärt. Als wir den Kampf drastisch zusammenstauchten, verlagerten wir diese Info in das Aloin Gespräch, wo sie unterm Strich auch besser aufgehoben ist.
Auch sah ich die Gefahr, dass Xelto zu sehr Squalls Feind wird, wo er doch eigentlich in Verbindung zu Cifer steht.
Vielleicht noch etwas zu "meinen" Teilen: Ich wollte den Egotrip von Squall diesmal weitaus menschlicher und abwechslungsreicher machen als noch in Kapitel 12, wo die Diskussion mit dem Shumi-Ältesten eher die Theorie vermittelt haben. Deswegen habe ich den Egotrip auch leicht skurril gemacht (z.B. wo das Unterbewusstsein anfängt, Squall psychisch auseinanderzunehmen). Ich wollte, dass sowohl Squall als auch der Leser die Wahrheit finden, ohne es zu merken. Denn meiner Meinung nach ist dies die einzige Möglichkeit wirklich etwas zu verstehen.
Das Finale auf dem Torbogen schilderte ich dann wesentlich Figurenbezogener als die gewaltigen Actionszenen, die von Shadow beschrieben wurden. Erstens sollte es eine Abwechslung geben, zweitens sah ich hier eine gute Möglichkeit, die drei Reisen endgültig abzuschließen. Jeder findet für sich ein Resümee, um die folgenden Abenteuer zu bestehen.