Final Fantasy 8: Theorien

Verbindung zu den Vorgängern

verfasst von ShadowFlame

Oder wie man die Gleichung 5 + 3 = 8 deutet




"Überführungen und Ostereier" (crossovers and eastereggs)
Bevor ihr euch wissbegierig auf diese neue Theorie stürzt, noch ein paar Worte vorweg: Diese Theorie ist für die Story von FFVIII bedeutungslos. Es handelt sich mehr um eine Überlegung, die aus der guten Laune der Fans aus FF-Foren hervorgegangen ist. Ob es sich dabei um etwas handelt, das Square beabsichtigt hatte, bleibt ungewiss. Dennoch sollen hier ein paar kleine Entdeckungen angeführt werden, auf die aufmerksame Spieler gestoßen sind.
Hauptsächlich geht es hier um die Frage, wie FFVIII mit FFIII und FFV zusammenhängt.


FINAL FANTASY III: Länder, Ozeane und Hyne
Unten seht ihr eine Gegenüberstellung der Weltkarten aus Teil 3 und 8. Es gibt überraschend viele Ähnlichkeiten, auch wenn sie etwas versetzt sind:

* die fünf Kontinente Balamb, Centra, Esthar, Glabadia und Trabia
* der See in Esthar
* die Bucht in Trabia
* die südlichen Halbinseln von Galbadia
* die Bucht von Dollet/Salonia

http://ff8at.justbecreative.at/ff3map.jpg
http://ff8at.justbecreative.at/ff8map.jpg

Ob man da noch von Zufall sprechen kann?
Wäre es tatsächlich die selbe Welt, dann müsste die Handlung von FFIII allerdings Jahrtausende vorher stattgefunden haben. Zum einen sieht es nämlich so aus, als wäre die Kontinentalverschiebung in FFVIII wesentlich weiter fortgeschritten und zum anderen hat der Centra-Kontinent in FFIII noch keinen Krater.
Die wichtige Anspielung auf FFIII betrifft jedoch nicht die Kontinente, sondern Hyne. Hyne ist der Kanzler von Asgard und verwandelt Yggdrasil, den "fliegenden, spukenden Baum", in eine fliegende Festung, wo er den König und dessen treuen Untertanen festhält. Schließlich wird er vom Heldenteam besiegt.
Vielleicht ist Hyne der Schöpfer eine Missinterpretation vergangener Ereignisse. So eine Abwandlung von Überlieferungen tritt leider, je nachdem, wie lange eine Epoche zurückliegt, immer wieder auf. Wobei die Missinterpretation auch darin liegen könnte, FFIII und FFVIII in Verbindung bringen zu wollen. Es wird sich wahrscheinlich nach wie vor nur um eine Anspielung handeln. Aber eine höchst interessante Anspielung...
Ein weiterer Charakter ist Gigames (vermutlich eine Ableitung von Gilgamesh), hinter dem allerdings das gemeine böse Monster Garuda steckt. Deshalb wird es nicht um den selben Gilgamesh handeln, wie den folgenden.


FINAL FANTASY V: Gilgamesh
Gilgamesh gehört zu den coolsten Charakteren aus diesem Teil. Als Handlanger von Exdeath muss man sich diesem mehrmals stellen, bis er schließlich seinen Herrn verrät und von diesem in die Leere ("Void") verbannt wird.
In FFVIII begegnet man ihn jedoch wieder. Er sieht optisch wie jener aus FFV aus und der folgende Dialog sollte noch mehr erklären:
Gilgamesh: "You gave me? the 4th one...!"
"Huh? Was it you...?"
"Then dodge my sword!"
"Eat this!!!"
Seifer: "Ergwahhhh!!!!"
Gilgamesh: "Where is the dimensional interval....?"

Den letzten Satz sagt Gilgamesh, nachdem Cifer besiegt wurde. Es vergehen ein paar Sekunden und er fragt sich, wo die Verbindung zur anderen Dimension geblieben ist. Zumindest vermute ich, dass er das mit "dimensional interval" meint. In der deutschen Version spricht er ähnliche konfuse Worte, also wäre es möglich, dass die Übersetzer die Anspielung auf FFV nicht verstanden haben und somit den Text auch nicht inhaltlich richtig übersetzen konnten.
Somit sitzt der Arme wohl in FFVIII fest, was aber wohl niemand bedauern wird.


FINAL FANTASY VIII: Zahlenspiele
Ob das von Square beabsichtigt war, ist zu bezweifeln, aber dieser Theorie sei zumindest noch hinzuzufügen, dass auch die Nummern der drei Teile in Verbindung stehen:
5 + 3 = 8
Besonders gut sieht man das im Additionszahlensystem, wie z.B. dem römischen:
V + III = VIII
Nun, FFVIII ist definitiv nicht die Fusion aus FFIII und FFV, aber zumindest können Mathematiker diese Rechnung zur Argumentation heranziehen, um die oben erwähnten Zusammenhänge zu unterstreichen.
In FFVIII gibt es übrigens eine Stelle, wo man diesen simplen Zahlenzusammenhängen begegnet, und zwar auf dem Urturm von Artemisias Schloss. Die Uhr ist stehengeblieben und zeigt auf die Zahlen III und VIII. Oberhalb der Drei befindet sich die Tür, die zum Schloss führt. Der Zeiger auf Acht führt zu der Leiter, über der man vor Artemisias Herrenzimmer gelangt. Diese Zeigerkonstellation dient eigentlich nur dem Gameplay, um eine Art "Brücke" auf einer Uhr zu haben, aber wer will kann da noch mehr dazu deuten. Acht bedeutet, dass die Helden wieder dort sind, wo sie eigentlich hinwollten (FFVIII), während das Schloss die zukünftige Welt von FFVIII, nämlich FFIII ist. Wahrscheinlicher ist zwar, dass FFIII in der Vergangenheit spielt, aber Artemisia könnte diese alte Kultur auf diese Weise wiederbelebt haben. Eine Tatsache, die nicht außer Acht gelassen werden sollte, sind die fliegenden Landmassen, die sowohl in FFVIII (Artemisias Schloss) und FFIII (fliegender Kontinent Asgard) erscheinen. In AT gibt es übrigens noch weitere fliegende Inseln.


Schlusswort
Wenn es sich dabei auch nur um spaßige Crossovers handeln soll, viele scheinen sich trotzdem mit der Sache zu beschäftigen. Die Verbindung zu FFIII wird durch AT allerdings wieder in Frage gestellt und deshalb wird es in Aomes Trianirea auch keinen Bezug dazu geben. Dafür sollte aber Gilgamesh im Urkonzept von AT sogar eine Rolle spielen, wurde dann jedoch aus der Story rausgenommen.